Homepage → Aktuell → Gottesdienste in Corona-Zeiten

Gottesdienste in Corona-Zeiten

 

Liebe Mitglieder der Pfarrei St. Ulrich,
wir informieren Sie hier, wieweit Corona unsere Pfarrei betrifft
(unten systematisch).

 

12.Jan.2022: Neue Rechtsgrundlage: 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Stand 12. Januar 2022) u.a. § 8, siehe hier; Keine Änderung der bestehenden Vorschriften für kirchliche Veranstaltungen. Soweit wir keine eigens genannten 3G-Kontrollen durchführen, gelten die Höchstzahlen für Besucher, die den 1,5 Meter-Abstand sichern: 70 Plätze Neue Kirche St. Ulrich, 60 Plätze St. Korbinian und 30 Plätze Alte Kirche St. Ulrich.

 

18.Nov.2021: Angesichts der explodierenden Infektionszahlen sind ab sofort in den Gottesdiensten auch am Platz (und damit auch beim Singen) FFP2-Masken verpflichtend zu tragen.

 

7.Nov.2021: In allen Bereichen, in denen bisher die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske galt, ist nun eine FFP2-Maske zu tragen. Dies gilt auch für Gottesdienste in Gebäuden und geschlossenen Räumen, außer am Platz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

 

6. Okt. 2021: Nach der Änderung der 14. BayIfSMV vom 5.Okt.2021 gilt: Mindestabstand und Personenobergrenzen entfallen bei 2G oder 3G plus wenn kontrollierte Zugangsbeschränkungen bestehen oder bei entsprechender 7-Tage-Inzidenz bestehen können, Besucher deutlich erkennbar auf diese Zugangsbeschränkung hingewiesen werden und der Zugang wirksam samt Identitätsfeststellung kontrolliert wird (§ 3a). Auch Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhalten Zugang, weil für sie noch keine Impfmöglichkeit besteht.

Personen, die weder geimpft noch genesen sind (also nicht zu 2 G gehören) haben einen PCR-Test nachzuweisen (3G plus). Wer nur einen (unsicheren) Schnelltest nachweisen kann (3G). muss weiterhin den Mindestabstand von 1,5 m einhalten.

 

 


 

 

frühere Regelungen, z. Zt. meist ungültig:

7. Sep. 2021: Nach der Änderung der 14. BayIfSMV zum 2.Sep.2021 entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske am Platz während des Gottesdienstbesuches. Eine medizinische Mund- und Nasenbedeckung muss nur noch getragen werden, insoweit Sie sich im Kirchenraum bewegen, d.h. beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Gang zum Kommunionempfang.
Auch während des Gesanges ist das Tragen einer Maske nicht mehr notwendig, wird aber von uns, aus medizinischen Gründen, empfohlen

 

2. Sep. 2021: Gottesdienste oder Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, können, wenn es unter 1.000 Teilnehmer sind, ohne Personenobergrenze abgehalten werden. (vgl. §7 der 14. BayIfSMV)

 

14. Juni 2021: Das bayerische Kabinett beschließt, dass  "ab dem 7. Juni [2021]  in Gebieten mit einer Inzidenz < 100 der Gemeindegesang wieder erlaubt (indoor mit FFP2-Maske) ist. Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet."

 

1. Mai 2021: Klick hier zum Gebet um ein Ende der Corona-Pandemie, mit dem Papst Franziskus einen Rosenkranz-Gebetsmarathon im Petersdom startete.

 

26. März 2021:
Wegen des exponentiellen Wachstums v.a. der gefährlichen Varianten des
Corona-Virus müssen Kontakte in Innenräumen aufgrund der dort erhöhten Infektionsgefahr weitestgehend vermieden werden.  Angesichts der steigenden Infektionszahlen und um unserer Verantwortung als Kirchen gerecht zu werden, empfehlen wir dringend den Mitfeiernden unserer Gottesdienste in St. Ulrich und St. Korbinian generell (und nicht nur zu Ostern), sich bitte Impfen oder mindestens vor Gottesdienstbesuchen auf eine mögliche Covid-19-Infektion testen zu lassen. Testen lassen können Sie sich bis 11. Okt. 21 kostenlos in der Rathaus-, in der Korbinians-Apotheke und im Testzentrum Unterschleißheim, nach Vereinbarung eines Termins; klick zu den Testmöglichkeiten mit Links. Gerne können Sie auch einen Selbstschnelltest nutzen, den Sie im Handel erwerben können. Z. Zt. gelten  24 bis 48 Std. als üblicher Vertrauenszeitraum für einen negativen Test, wenn und solange Sie sich sofort nach dem Test keiner Covid-19-Infektion aussetzen.  Bitte beachten Sie auch die aktuelle Entwicklung zur Corona-Epidemie.

 

22. März 2021, aktualisiert am 24. März 21:
Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder: Verlängerung der Beschränkungen bis 18. April 2021; "Notbremse" bei 7-Tage-Inzidenz über 100: Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen; Bitte an die Kirchen wieder gestrichen.

 

13. Dez. 2020
Bund und Länder hatten für Deutschland u.a. beschlossen:
„Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig: Der Mindestabstand von 1,5 Metern wird gewahrt, es gilt Maskenpflicht auch am Platz, der Gemeindegesang ist untersagt." Wo hohe  Besucherzahlen zu erwartet sind, sei zudem „ein Anmeldungserfordernis einzuführen.“

 


 

 

Nach dieser Chronologie hier systematisch nach Themen:
(
Es wird in St. Ulrich weiterhin, unter den folgenden besonderen Corona-Bedingungen, Gottesdienste geben. Helfen Sie bitte mit, das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 möglichst gering zu halten!)

 

Ausgangssperre
Liegt in einem Kreis der Corona-Inzidenzwert über 100, so gilt in Bayern aufgrund der am  25. März 2021 geänderten 12. Bayerischen  Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Ausnahmen s. § 26 dort) zwischen 22 und 5 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre.

 

Maskengebot
Mit Ihrem Kommen bestätigten Sie, dass Sie alle Voraussetzungen zur Teilnahme erfüllen und bereit sind, alle unten genannten Regelungen einzuhalten. Ab 7. Nov. 2021 ist in der Kirche  wider eine FFP2 Maske zu tragen, wenn Sie sich bewegen;  d.h. beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Gang zum Kommunionempfang. Auch während des Gesanges ist das Tragen einer Maske nicht mehr notwendig, wird aber von uns aus medizinischen Gründen empfohlen. Plastik-Schilder und Klarsicht-Masken sind unzureichend und erfüllen das Maskengebot nicht.

 

Dringende Testempfehlung
Wir bitten Sie dringend, sich generell (und nicht nur zu Ostern) vor Gottesdienstbesuchen auf eine mögliche Covid-19-Infektion zu testen bzw. testen zu lassen. Am besten PCR-testen (3G plus) lassen können Sie sich von der Rathausapotheke, in der Korbinians-Apotheke und im Testzentrum Unterschleißheim, nach Vereinbarung eines Termins. Jedes negative Testergebnis ist nur so lange gültig, bis Sie sich nach dem Test einer möglichen Covid-19-Infektion aussetzen.  Das kann schon nach 10 Min. oder auch erst nach 4 Tagen sein, wenn Sie diese 4 Tage strikt zuhause ohne Kontakt mit evtl. Infizierten bleiben. Im Durchschnitt halten Sie die absolute Infektionsvermeidung meist nicht länger als 24 bis 48 Std. durch. Der Test zeigt den Moment in dem er durchgeführt wurde; er ist keinerlei Schutz für Sie; andere schützen Sie, wenn sie corona-frei sind, weil und solange Sie nach dem Test alle Infektionen vermieden haben.


Zeiten und Orte unserer Gottesdienste:

  • Ab dem 9. Mai finden im Pfarrverband die Messfeiern zu den üblichen Zeiten aber nur in den beiden großen Pfarrkirchen statt. Zu Ausnahme-Gottesdiensten in der Alten Kirche sind nicht mehr als 30, möglichst getestete oder geimpfte (2G), Teilnehmer zugelassen.


Begrenzung der Teilnehmerzahl:

  • In den Kirchen ist ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Personen einzuhalten. Dafür wurden in den Kirchen nummerierte Sitzplätze ausgewiesen. Es stehen in St. Ulrich nur 70 Plätze und in St. Korbinian nur 60 Plätze  zur Verfügung.
  • Familien und  3 G-Personen dürfen natürlich zusammen sitzen, damit erhöht sich die Gesamtzahl der Sitzplätze.
  • Bitte nehmen Sie deshalb auch die angebotenen Werktagsgottesdienste wahr.
  • Seit 6. Okt. 21 kann auf die Grenze verzichtet werden, wenn kontrolliert wird, dass die Personen geimpft, genesen (2 G) oder getestet (3-G-Regel) sind. Bei einem zusätzlichem PCR-Test heißt die Regel 2-G-plus. Bei der 3-G-Regel werden der Corona-Nachweis (geimpft, genesen oder aktuell getestet) und der Personalausweis kontrolliert.

 

Reihenfolge beim Einnehmen und Verlassen der Plätze:

  • Die Sitzplätze müssen von vorne nacheinander aufgefüllt werden, damit die nötigen Abstände eingehalten werden können.
  • Es gibt keine freie Platzwahl. 
  • Auch das Verlassen der Kirche findet geordnet statt.   


Ohne Anmeldeverfahren:

  • Wir können sehr schwer einschätzen, wie viele Gläubige in Unterschleißheim zu den Messfeiern kommen werden. Nach wie vor sollten Angehörige der Risikogruppen gut überlegen und verantwortlich entscheiden, ob sie die öffentlichen Gottesdienste besuchen.
  • Da wir entsprechend der gebotenen Auflagen nicht mehr Personen in die Kirchen hineinlassen dürfen als Plätze vorhanden sind, kann nur dieser begrenzten Anzahl von Personen Zugang zum Gottesdienst gewährt werden. Wir bitten hierfür um Verständnis.
  • Für die, die keinen Platz mehr bekommen haben bzw. nicht kommen können oder möchten oder die Freude daran gefunden haben, werden wir vorerst weiter die Podcasts zu den Sonntagen zur Verfügung stellen und auch den Impuls zum Evangelium auslegen. Darüber hinaus gibt es viele weitere gute mediale Angebote.

 

Mit Anmeldeverfahren - Ticketbestellung:

Die aktuelle Corona-Situation macht es leider zeitweise notwendig, sich zu stark besuchten Gottesdiensten rechtzeitig vorher ein Ticket zu buchen. Mehr dazu hier.


Vor und nach dem Gottesdienst:

  • Bitte achten Sie vor und nach dem Gottesdienst bereits auf dem Kirchplatz auf den nötigen Abstand.
  • Einlass wird je 20 Minuten vor dem Gottesdienst nur an der als Eingang ausgewiesenen Tür sein.


Ordner:

Für den reibungslosen Ablauf sind wir auf Helfer*innen aus den Gemeinden angewiesen. Diese haben die Aufgabe …

  • … dabei zu helfen, vor und nach dem Gottesdienst die Abstandsregeln nicht zu vergessen.
  • … am Kircheneingang einen Platz in der Kirche zuzuweisen und in der Kirche darauf zu achten,
        dass auch dieser Platz
    eingenommen wird.
  • … dafür zu sorgen, dass während des Gottesdienstes kein Eintritt mehr erfolgt.

 

Hygieneregeln während des Gottesdienstes:

  • Personen mit Krankheitssymptomen dürfen nicht am Gottesdienst teilnehmen.
  • Die Mitfeiernden tragen während des Gottesdienstes eine FFP2-Maske.
  • Auf gemeinsamen Gesang wird verzichtet.  "Ab dem 7. Juni [2021] ist in Gebieten mit einer Inzidenz < 100 der Gemeindegesang wieder erlaubt (indoor mit FFP2-Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet." (Beschluss vom 4. Juni 2021)
  • Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin leer.
  • Die Körbe für die Kollekte stehen am Ausgang bereit und werden nicht herumgereicht.
  • Der Empfang der Kommunion erfolgt ohne Spendedialog „Der Leib Christi“ – „Amen“. Es kann keine Mund- und keine Kelchkommunion empfangen werden. Zum Kommunionempfang treten die Gläubigen unter Beachtung des nötigen Abstands nach vorne.
  • Zum Ablauf der Kommunion: Bitte die Hände weit nach vorne strecken, nach Empfang der Hostie ein Stück beiseitetreten, kommunizieren und von der anderen Seite wieder in die Bank zurückgehen. Auch wer nicht kommunizieren möchte, tritt bitte aus der Bank und geht den Weg mit, damit niemand an jemandem vorbeirücken muss.



Ihr Pastoralteam Pfarrverband St. Ulrich und St. Korbinian Unterschleißheim 

 

Klick hier zu einer laufend aktualisierten Liste mit Konzepten, Hygienevorgaben und Maßnahmen für den Gottesdienst.

 


 

Kurzinfo für Unterschleißheim: 

  • Ab 26. März 2021: Wegen des exponentiellen Wachstums der Corona-Erkrankungen und um unserer Verantwortung als Kirchen gerecht zu werden, empfehlen wir dringend den Mitfeiernden unserer Gottesdienste sich vor Gottesdienstbesuchen bitte auf eine mögliche Covid-19-Infektion zu testen.
  • 1,5 m - Abstandsregel vor und in der Kirche beachten
  • Plätze St. Ulrich (Neue Kirche): 70,  St. Korbinian: 60
  • Gottesdienste ausschließlich in den beiden großen Pfarrkirchen
  • FFP2-Masken-Pflicht (nur zur Kommunion beiseite nehmen)
  • keine Gesang (für Gebete: eigenes Gotteslob  - selbst besorgen!)
  • Die besonderen Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostern (s. Gottesdienstordnung) können in St. Ulrich nur mit einem rechtzeitig bestelltem Ticket besucht werden. In St. Korbinian ist eine Voranmeldung im Pfarrbüro nötig.
  • die Podcasts im Pfarrverband wird es weiter geben.
  • Personen aus  Risikogruppen: bitte eher daheim mediale Angebote nutzen
  • für das persönliche Gebet stehen die Kirchen zu den üblichen Zeiten offen.

Von einer Teilnahme am Gottesdienst bitten wir Abstand zu nehmen:

  • Wenn Sie unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber oder Atemwegsprobleme haben
  • Mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert oder an COVID-19 erkrankt sind und/oder unter Quarantäne gestellt sind
  • Sie in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall gehabt haben (Kontaktperson der Kategorie I oder II, Näheres s. unten)


Kontaktperson Kategorie I: enger Kontakt, z.B. Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts-Kontakt („face-to-face“) im Rahmen eines Gespräches, oder direkter Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund-Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.


Kontaktperson Kategorie II: Kontakt zu COVID-19-Fall innerhalb der letzten 14 Tage mit weniger als 15 Minuten face-to-face-Kontakt.

 

 

 

Nach der am  25. März 2021 geänderten 12. Bayerischen  Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt für Gottesdienste:

  1. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
  2. Zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
  3. Für die Besucher gilt FFP2-Maskenpflicht.
  4. Gemeindegesang ist untersagt.
  5. Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert; das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  6. Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind untersagt.
  7. Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.
  8. Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, bei denen mehr als zehn Teilnehmer erwartet werden, sind mindestens 48 Stunden im Voraus bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde anzuzeigen; dies gilt nicht, wenn das maßgebliche Infektionsschutzkonzept der jeweiligen Glaubensgemeinschaft nach Nr. 5 bei der nach § 65 der Zuständigkeitsverordnung zuständigen Behörde vorgelegt wurde

 

 Mit Humor geht's besser:

Mit Humor geht es besser
Der lachende Mund ist aufgemalt!  

 

30. April 2020: Gemeinsamer Brief (klick hier) zur Corona-Pandemie vom Vorsitzenden des Diözesanrats Prof. Manfred Tremmel und vom Erzbischof Reinhard Kardinal Marx  an alle Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinderäten, den Verbänden und den Kirchenverwaltungen

 


 

24. Juni 2020:

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC

Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere die besonders gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfüge ich vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der bayerischen Staatsregierung die folgenden Maßnahmen:

  1. Bis auf weiteres dürfen öffentliche Gottesdienste im Gebiet der Erzdiözese München und Freising nur unter Beachtung der Vorgaben des jeweils aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising stattfinden. Um die Anzahl der teilnehmenden Gläubigen gegebenenfalls auf das mit dem Infektionsschutzkonzept vereinbare Maß beschränken zu können, wird hiermit von der Bestimmung des can. 1221 CIC dispensiert. Ebenfalls wird Dispens von can. 912 CIC erteilt, falls ein Kommunionempfang unter Beachtung des Infektionsschutzkonzeptes nach Einschätzung des Zelebranten nicht möglich ist.
  2. Die Erlaubnis für Messen im Freien gemäß can. 932 § 1 CIC wird hiermit unter der Voraussetzung erteilt, dass die Vorgaben des aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising beachtet werden.
  3. Um angesichts der Zugangsbeschränkungen möglichst allen Gläubigen, die dies wünschen, die Teilnahme an einer Eucharistiefeier zu ermöglichen, wird allen Priestern die Erlaubnis erteilt, an Werktagen zweimal und an Sonntagen und gebotenen Feiertagen dreimal zu zelebrieren (can. 905 § 2 CIC). Kein Priester ist verpflichtet, von dieser Dispens Gebrauch zu machen.
  4. Bis auf weiteres befreie ich alle Gläubigen, die sich im Gebiet der Erzdiözese München und Freising aufhalten, von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Messfeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen gemäß can. 1247 CIC.
  5. Taufen und Trauungen sind unter Einhaltung der Vorgaben des aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising möglich.
 

 Bischofswappen

  1. Für die Spendung der Hauskommunion und Krankensalbung bestehen besondere Hygieneanforderungen, die strikt zu erfüllen sind. Es besteht weiterhin die Verpflichtung, den Kranken und Sterbenden beizustehen und unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen die Kommunion und die Krankensalbung zu spenden. Bei COVID-19 Erkrankten ist die Sakramentenspendung durch eigens dafür geschulte und ausgerüstete Priester und Diakone zu gewährleisten.
  2. Requien (Totenmessen) sind unter Beachtung der Vorgaben des aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising erlaubt. Verstorbenen Gläubigen ist weiterhin das kirchliche Begräbnis gemäß can. 1176 CIC zu gewähren.
  3. Ausgenommen die Gottesdienstzeiten haben die Kirchen den Gläubigen für das persönliche Gebet zu den üblichen Zeiten offen zu stehen.

    Dieses Dekret tritt am 23. Juni 2020 in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC).

 

In dieser dramatischen Situation voll von Leiden und Ängsten, welche die ganze Welt bedrücken, wenden wir uns an dich, o Mutter Gottes und unsere Mutter, und suchen Zuflucht unter deinem Schutz und Schirm.

  • O Jungfrau Maria, in dieser Pandemie des Coronavirus wende deine barmherzigen Augen uns zu und tröste alle, die um ihre verstorbenen Angehörigen trauern und weinen, die zuweilen in einer die Seele verletzenden Weise beerdigt wurden.
  • Stütze alle, die sich um die Kranken ängstigen, denen sie wegen der Ansteckungsgefahr nicht nahe sein können.
  • Schenke Zuversicht denen, die wegen der ungewissen Zukunft und der Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeit in Sorge sind.
  • Mutter Gottes und unsere Mutter, erflehe für uns bei Gott, dem barmherzigen Vater, dass diese harte Prüfung ein Ende habe und am Horizont wieder Hoffnung und Friede erscheine.
  • Wie zu Kana trete bei deinem göttlichen Sohn für uns ein, dass die Familien der Kranken und der Verstorbenen getröstet werden und sie im Herzen wieder Vertrauen fassen können.
  • Beschütze die Ärzte, die Krankenschwestern und –pfleger, die im Gesundheitswesen Tätigen und die Freiwilligen, die in dieser Notsituation an vorderster Front kämpfen und ihr Leben riskieren, um das anderer zu retten. Begleite ihr heroisches Bemühen und gib ihnen Kraft, Güte und Gesundheit.
  • Sei du bei denen, die Tag und Nacht die Kranken pflegen, und hilf den Priestern, die mit seelsorgerischem Eifer und einem dem Evangelium entsprechenden Einsatz versuchen, allen zu helfen und eine Stütze zu sein.


 

 

 

  • Heilige Jungfrau Maria, erleuchte den Verstand der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, auf dass sie geeignete Lösungen zur Bekämpfung des Virus finden.
  • Stehe den Verantwortlichen der Nationen bei, dass sie Weisheit, Fürsorge und Großmut walten lassen und mit Weitblick und im Geist der Solidarität durch soziale und wirtschaftliche Programme all denen zur Hilfe kommen, denen das Nötige zum Leben fehlt.
  • Heilige Maria, rühre die Gewissen an, damit die Unsummen für die Vermehrung immer ausgeklügelterer Waffensysteme vielmehr einer angemessenen Forschung zur künftigen Vermeidung ähnlicher Katastrophen zugutekommen.
  • O geliebte Mutter, lass in der Welt das Zugehörigkeitsgefühl zu der einen großen Familie wachsen im Bewusstsein des Bandes, das uns alle eint, damit wir in geschwisterlichem und solidarischem Geiste der vielfachen Armut und den Situationen des Elends Abhilfe leisten.
  • Stärke uns, damit wir feststehen im Glauben, Ausdauer haben im Dienen und beharrlich sind im Beten.
  • O Maria, Trösterin der Betrübten, nimm deine geplagten Kinder in den Arm und erwirke bei Gott, dass er in seiner Allmacht eingreife, um uns von dieser schrecklichen Epidemie zu befreien, damit das Leben unbeschwert wieder seinen normalen Gang aufnehmen kann.
  • Dir vertrauen wir uns an, die du auf unserem Weg als Zeichen des Heils und der Hoffnung erstrahlst.
  • O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

Amen.

(Rosenkranzgebet Papst Franzsikus vom 1. Mai 2021)