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Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Jesus und Thomas
JJesus trifft Thomas Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Die anderen Jünger sagten zu ihm:

Wir haben den Herrn gesehen.
Er entgegnete ihnen:

Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen.
Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte:

Friede sei mit euch!
Jesus trifft Thomas
Dann sagte er zu Thomas:

Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände!
Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!


Thomas antwortete ihm:

Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm:

Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

(nach Johannes 20, 24 - 29; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe; Text: Bibel in gerechter Sprache)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Entdeckung des leeren Grabes
Engel vor dem leeren Grab Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.

Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen:

Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.

Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.

Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein.
Die Jünger vor dem leeren Grab Bild 2 Das leere Grab Gesantbild
Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.

Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

(nach Johannes 20, 1- 10; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Einzug in Jerusalem
Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger voraus. Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er lässt ihn bald wieder zurückbringen. Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße einen jungen Esel angebunden und sie banden ihn los.
Jesus zieht ein 1
Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden?
Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren.
Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweige (von den Büschen) ab und streuten sie auf den Weg.
Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen:
Hosanna! / Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, / das nun kommt. / Hosanna in der Höhe!
Und er zog nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betanien hinaus.
 
Jesus zieht ein 2
Jesus zieht ein 3

(nach Markus 11, 1- 11,11; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

  Aktuelle Krippe in St. Ulrich:
Jesus heilt einen Gelähmten

Als Jesus einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen.
Jesus heilt Lahmen 2012 Bild 1
Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab.
Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten:
Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!
JJesus heilt Lahmen 2012 Bild 2 Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im Stillen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?

Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen:

Was für Gedanken habt ihr im Herzen? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben.

Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
Jesus heilt Lahmen 2012 Bild 3
Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.

(nach Markus 2, 1- 12; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
  Aktuelle Krippe in St. Ulrich:
Der zwölfjährige Jesus im Tempel

Jesus im Tempel 2012 Bild 1 Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.

Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm:

Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.

Da sagte er zu ihnen:
Jesus im Tempel 2012 Bild 2
Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

(nach Lukas 2, 41- 52; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Flucht nach Ägypten
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte:
"Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten."
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.

Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:

"Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."


(nach Matthäus 2,13-15; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme ; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

  
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Huldigung der Sterndeuter

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.
Sterndeuter auf dem Weg zur Krippe

Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda,
bist keineswegs die unbedeutendste
unter den führenden Städten von Juda;
denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen,
der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg.

Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.
Gaben vor Jesus, Maria und Josef
Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Sterndeuter huldigen Jesu     Sterndeuter vor Jesus, Maria und Josef
Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

(nach Matthäus 2, 1- 12; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme ; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Herbergsuche
Der Brauch der Herbergsuche greift ein besonders bewegendes Detail der Heilsgeschichte auf: Dass Maria ihren Sohn in einem Viehstall zur Welt bringt, "weil in der Herberge kein Platz für sie war", wie der Evangelist Lukas (Lk 2,7) schreibt. Die Not der Herbergsuchenden wird in szenischen Darstellungen dem Hochmut der geizigen Herbergsbesitzer gegenübergestellt. Maria und Josef suchen  ein Quartier
Der Wirt weist Maria und Josef ab In der Herberge
war
kein Platz
für sie.
Der Wirt weist die Herbergsuchenden ab
Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert hatte die Herbergsuche erhebliche Bedeutung. In vielen Bürgerhäusern wurden als Beitrag zur "Wohlfahrtspflege" zwei bedürftige Personen bewirtet und beschenkt. Hinter diesem jährlichen Erweis christlicher Haltung stand damals deutlich das Wissen um die Endzeit. An diese solle besonders im Advent gedacht werden.

(nach Lukas 2,7; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)


Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Tempelreinigung
Sie kamen nach Jerusalem. Er betrat den Tempel und begann, alle hinauszuwerfen, die im Tempel verkauften und kauften, stürzte die Tische der Geldwechsler und die Stühle der Taubenverkäufer um und ließ nicht zu, dass auch nur ein einziger Gegenstand durch den Tempel getragen wurde.
Dabei lehrte er sie:
»Steht nicht geschrieben: Mein Haus wird ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden? Aber ihr habt es in eine Räuberhöhle verwandelt.«

Hohepriester und Toragelehrte hörten dies und suchten Wege, ihn ins Verderben zu stürzen. Denn sie fürchteten ihn, weil das ganze Volk von seiner Lehre überwältigt war. Sobald der Abend anbrach, verließen Jesus und seine Vertrauten die Stadt.
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Zur Exegese und Dogmatik:
Alle drei Synoptiker berichten die Tempelreinigung (Mk 11,15-19; Mt 21,12-17; Lk 19,45-48), denn sie bedeutet den Wendepunkt im Leben Jesu als Kundgabe seiner messianischen Sendung.
Zunächst: Wechselstuben waren nötig, um die weltliche Währung in diejenige des Tempels umzutauschen. Dies war ein durchaus legitimer Vorgang ebenso wie das Bereitstellen der Tiere, die für den Tempelkult benötigt und dort geopfert wurden.
Was Jesus im Kern tut, ist eine Handlung von sehr grundsätzlichem Charakter. Sein Tun ist ein Angriff auf die bestehende Gestalt des Tempels überhaupt, eine prophetische Zeichenhandlung, die im Symbol den Abbruch des Tempels vorwegnimmt. So wird die Tempelreinigung zugleich zur Todesprophetie und zur Verheißung seiner Auferstehung.

»Es ist vorhergesagt, dass an die Stelle des steinernen Tempels ein lebendiger Leib treten wird, der durch den Tod hindurchgegangen ist. Es ist vorhergesagt, daß die Stunde der gesetzlichen Opfer vorüber ist und daß an ihre Stelle der tritt, der durch den Tod zu neuem Leben erweckt wird. ... Der Auferstandene ist das immer-währende Wohnen des Menschen in Gott, Gottes im Menschen.«
(J. Ratzinger: "Ein neues Lied für den Herrn", Herder Verlag 2007, S. 111)

(nach Markus 11, 15 - 19; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe) Text: Neue Übersetzung nach "Bibel in gerechter Sprache"; Hier zur Einheitsübersetzung

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Maria besucht Elisabeth 
Gesamtbild Maria besucht Elisabeth In diesen Tagen stand Maria auf. Sie wanderte eilig durch das Gebirge in eine Stadt Judäas. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Und als Elisabet den Gruß Marias hörte, da hüpfte das Kleine in ihrem Bauch. Elisabet wurde mit heiliger Geistkraft erfüllt und sie brach mit lauter Stimme in die Worte aus:

»Willkommen bist du unter Frauen,
und willkommen ist die Frucht deines Bauches!
Woher weiß ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
Siehe, als dein Gruß in mein Ohr hineinkam, da hüpfte das Kleine in meinem Bauch voller Jubel.
Glücklich ist, die geglaubt hat, dass sich erfüllen werde, was die Lebendige zu ihr gesagt hatte.«
Und Maria sprach:

»Meine Seele lobt die Lebendige, und mein Geist jubelt über Gott, die mich gerettet hat.
Sie hat auf die Erniedrigung ihrer Sklavin geschaut.
Seht, von nun an werden mich alle Generationen glücklich preisen, denn Großes hat die göttliche Macht an mir getan, und heilig ist ihr Name.
Ihr Erbarmen schenkt sie von Generation zu Generation denen, die Ehrfurcht vor ihr haben. Sie hat Gewaltiges bewirkt.
Mit ihrem Arm hat sie die auseinander getrieben, die ihr Herz darauf gerichtet haben, sich über andere zu erheben.
Sie hat Mächtige von den Thronen gestürzt und Erniedrigte erhöht, Hungernde hat sie mit Gutem gefüllt und Reiche leer weggeschickt.
Sie hat sich Israels, ihres Sklavenkindes, angenommen und sich an ihre Barmherzigkeit erinnert, wie sie es unseren Vorfahren zugesagt hatte, Sara und Abraham und ihren Nachkommen für alle Zeit.«
Maria besucht Elisabeth Bild 2
Maria aber blieb mit ihr
drei Monate lang zusammen.

Dann kehrte sie in ihr Haus zurück.
Maria besucht Elisabeth  Bild 3

(nach Lukas 1, 39 - 56; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe) Text: Neue Übersetzung nach "Bibel in gerechter Sprache"; Hier zur Einheitsübersetzung

 
  Aktuelle Krippe in St. Ulrich:
Jesus lief auf dem Wasser

Das Boot Bild 1 Kurz danach forderte Jesus die Jüngerinnen und Jünger auf, in das Boot zu steigen und ihm ans andere Ufer vorauszufahren, bis er die Volksmenge verabschiedet habe.

Und er verabschiedete die Volksmenge und stieg auf einen Berg, um allein zu sein beim Beten. Als es Abend geworden war, war er dort ganz für sich allein.

Das Boot war schon viele 100 Meter vom Ufer entfernt und kämpfte mit den Wellen. Der Wind war ungünstig.

In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen. Er ging über den See. Die Jüngerinnen und Jünger sahen, wie er auf dem Wasser lief, und erschraken und meinten, er sei ein Gespenst. Und sie schrien vor Angst.

Jesus sprach sie sofort an und sagte:
"Seid mutig, ich bin es. Fürchtet euch nicht!"
Jesus auf dem See Bild 2         Jesus rettet Petrus Bild 3
Petrus antwortete ihm: "Jesus, wenn du es bist, dann sag mir, dass ich über das Wasser zu dir kommen soll." Er antwortete: "Komm." Petrus stieg aus dem Boot aus und lief über das Wasser, um zu Jesus zu gelangen.
Als er den starken Wind wahrnahm, bekam er Angst und begann zu versinken.

Er schrie: "Jesus, rette mich!" Jesus streckte sofort seine Hand aus und ergriff ihn und sagte: "Du mit deinem geringen Vertrauen! Warum zweifelst du?"

Als sie dann ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: "Du bist wirklich Gottes Sohn!"

(nach Matthäus 14, 22 ... 33; Text: Bibel in gerechter Sprache; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme u. Webmaster; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Abrahams Opfer  

Abraham nahm das Holz für das Brandopfer und lud es seinem Sohn Isaak auf. Er selbst nahm das Feuer und das Messer in die Hand. So gingen beide miteinander. Nach einer Weile sagte Isaak zu seinem Vater Abraham: Vater! Er antwortete: Ja, mein Sohn! Dann sagte Isaak: Hier ist Feuer und Holz. Wo aber ist das Lamm für das Brandopfer?
Klick vergrößert Bild 1 der Jahreskrippe zu Abrahams Opfer Abraham entgegnete: Gott wird sich das Opferlamm aussuchen, mein Sohn. Und beide gingen miteinander weiter. Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar, schichtete das Holz auf, fesselte seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz.Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.

Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten.
Als Abraham aufschaute, sah er:
Ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen.
Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar.

Abraham nannte jenen Ort Jahwe-Jire (Der Herr sieht), wie man noch heute sagt: Auf dem Berg lässt sich der Herr sehen.
  Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe  zu Abrahams Opfer + Widder
Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen - Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast. Darauf kehrte Abraham zu seinen Jungknechten zurück. Sie machten sich auf und gingen miteinander nach Beerscheba. Abraham blieb in Beerscheba wohnen.

(nach Genesis 22, 6- 19; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
Pfingstkrippe 2011 in St. Ulrich 
Als der 50. Tag, der Tag des Wochenfestes, gekommen war, waren sie alle beisammen. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Tosen wie von einem Wind, der heftig daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich aufhielten.
Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, und auf jede und jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Da erschienen ihnen Zungen wie von Feuer
Da wurden sie alle von heiliger Geistkraft erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden; wie die Geistkraft es ihnen eingab, redeten sie frei heraus.
Sie redeten, wie die Geistkraft es ihnen eingab
Unter den Jüdinnen und Juden, die in Jerusalem wohnten, gab es fromme Menschen aus jedem Volk unter dem Himmel. Als nun dieses Geräusch aufkam, lief die Bevölkerung zusammen und geriet in Verwirrung, denn sie alle hörten sie in der je eigenen Landessprache reden.
Sie konnten es nicht fassen und wunderten sich:
»Seht euch das an! Sind nicht alle, die da reden, aus Galiläa? Wieso hören wir sie dann in unserer je eigenen Landessprache, die wir von Kindheit an sprechen? Die aus Persien, Medien und Elam kommen, die in Mesopotamien wohnen, in Judäa und Kappadozien, in Pontus und in der Provinz Asien, in Phrygien und Pamphylien, in Ägypten und in den zyrenischen Gebieten Libyens, auch die aus Rom Zurückgekehrten, von Haus aus jüdisch oder konvertiert, die aus Kreta und Arabien kommen: Wir hören sie in unseren Sprachen von den großen Taten Gottes reden.«




Sie alle konnten es nicht fassen und waren unsicher; sie sprachen zueinander:
»Was mag das sein?«

Andere aber spotteten:
»Sie sind mit Federweißem abgefüllt.«

(nach der Apostelgeschichte 2, 1 - 11; Text: Bibel in gerechter Sprache; Krippe: K.-R. Temme und H. Kerndl - Bilder: K.-R. Temme;
ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Jesus und Thomas
JJesus trifft Thomas Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Die anderen Jünger sagten zu ihm:

Wir haben den Herrn gesehen.
Er entgegnete ihnen:

Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen.
Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte:

Friede sei mit euch!
Jesus trifft Thomas
Dann sagte er zu Thomas:

Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände!
Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!


Thomas antwortete ihm:

Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm:

Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

(nach Johannes 20, 24 - 29; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe; Text: Bibel in gerechter Sprache)

 
 
Gesamtbild Engel vor dem leeren Grab Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Entdeckung des leeren Grabes



Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.

Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen:

Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.

Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.

Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein.
Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Die Jünger vor dem leeren Grab Bild 2 Die Leeren Kreuze  Bild 3
Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

(nach Johannes 20, 1- 10; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme u. Webmaster; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Einzug in Jerusalem
Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger voraus. Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er lässt ihn bald wieder zurückbringen. Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße einen jungen Esel angebunden und sie banden ihn los.
Jesus zieht ein 1
Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden?
Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren.
Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweige (von den Büschen) ab und streuten sie auf den Weg.
Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen:
Hosanna! / Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, / das nun kommt. / Hosanna in der Höhe!
Und er zog nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betanien hinaus.
 
Jesus zieht ein 2
Jesus zieht ein 4

(nach Markus 11, 1- 11; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)


Die Versuchung Jesu

Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.
Klick vergrößert Bild 1 der Jahreskrippe zur Versuchung Jesu

Da sagte der Teufel zu ihm:

Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden.
Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot.

Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde.
Und er sagte zu ihm:
All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören.
Jesus antwortete ihm:
In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe zur Versuchung Jesu
Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm:
Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
Da antwortete ihm Jesus:
Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.

Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.

(nach Lukas 4, 1 - 13; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Taufe Jesu im Jordan
Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Jesus will getauft werden
Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm:
Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?
Jesus antwortete ihm:

Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen.
Da gab Johannes nach.
Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen,
da öffnete sich der Himmel,
und er sah den Geist Gottes
wie eine Taube auf sich herabkommen.
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:

Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.

(nach Matthäus 3, 13 - 17; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
  Aktuelle Krippe in St. Ulrich:
Der zwölfjährige Jesus im Tempel

Jesus im Tempel 2011 Bild 1 Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.

Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
Jesus im Tempel 2011 Bild 3 Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. Jesus im Tempel 2011 Bild 2
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen:
Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

(nach Lukas 2, 41- 52; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Geburt Jesu

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Gesamtbild der Verkündigung
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. Maria links und Josef rechts von der Futterkrippe, in der das Jesuskind liegt In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.
Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Der Engel verkündet die Geburt Jesu Hirten, Maria und Josef, Jesus  in der Krippe

(nach Lukas 2, 1- 20; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Herbergsuche
Der Brauch der Herbergsuche greift ein besonders bewegendes Detail der Heilsgeschichte auf: Dass Maria ihren Sohn in einem Viehstall zur Welt bringt, "weil in der Herberge kein Platz für sie war", wie der Evangelist Lukas (Lk 2,7) schreibt. Die Not der Herbergsuchenden wird in szenischen Darstellungen dem Hochmut der geizigen Herbergsbesitzer gegenübergestellt. Maria und Josef suchen  ein Quartier
Der Wirt weist Maria und Josef ab In der Herberge
war
kein Platz
für sie.
Der Wirt weist die Herbergsuchenden ab
Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert hatte die Herbergsuche erhebliche Bedeutung. In vielen Bürgerhäusern wurden als Beitrag zur "Wohlfahrtspflege" zwei bedürftige Personen bewirtet und beschenkt. Hinter diesem jährlichen Erweis christlicher Haltung stand damals deutlich das Wissen um die Endzeit. An diese solle besonders im Advent gedacht werden.

(nach Lukas 2,7; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

Maria und Josef vor dem Schreiber
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: 

Eintrag in Steuerlisten - die Volkszählung

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.


Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.

Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.

Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.

Maria und Josef beim Eintrag

(nach Lukas 2, 1- 6; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Daniel in der Löwengrube
Doch jene Männer bestürmten ihn und sagten: "Bedenke, König, es ist bei den Medern und Persern Gesetz, dass jedes Verbot und Dekret, das der König erlässt, unabänderlich ist."
Darauf befahl der König, Daniel herzubringen, und man warf ihn zu den Löwen in die Grube. Der König sagte noch zu Daniel:
"Möge dein Gott, dem du so unablässig dienst, dich erretten."
Und man nahm einen großen Stein und wälzte ihn auf die Öffnung der Grube.
Der König versiegelte ihn mit seinem Siegel und den Siegeln seiner Großen, um zu verhindern, dass an der Lage Daniels etwas verändert würde.
Daniel unter Löwen

Dann ging der König in seinen Palast; fastend verbrachte er die Nacht; er ließ sich keine Speisen bringen und konnte keinen Schlaf finden.


Früh am Morgen, als es gerade hell wurde, stand der König auf und ging in Eile zur Löwengrube. Als er sich der Grube näherte, rief er mit schmerzlicher Stimme nach Daniel und fragte: Daniel, du Diener des lebendigen Gottes! Hat dein Gott, dem du so unablässig dienst, dich vor den Löwen erretten können?
Daniel antwortete ihm: O König, mögest du ewig leben. Mein Gott hat seinen Engel gesandt und den Rachen der Löwen verschlossen. Sie taten mir nichts zuleide; denn in seinen Augen war ich schuldlos und auch dir gegenüber, König, bin ich ohne Schuld.
Daniel unverletzt    Daniel Löwen  tun ihm nichts an
Darüber war der König hoch erfreut und befahl, Daniel aus der Grube herauszuholen. So wurde Daniel aus der Grube herausgeholt; man fand an ihm nicht die geringste Verletzung, denn er hatte seinem Gott vertraut.

(nach Daniel 6, 16 - 25; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bild: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert Bild der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Tanz um das goldene Kalb

Als das Volk sah, dass Mose noch immer nicht vom Berg herabkam, versammelte es sich um Aaron und sagte zu ihm: Komm, mach uns Götter, die vor uns herziehen. Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus Ägypten heraufgebracht hat - wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist. Aaron antwortete: Nehmt euren Frauen, Söhnen und Töchtern die goldenen Ringe ab, die sie an den Ohren tragen, und bringt sie her!
Klick vergrößert Bild 1 der Jahreskrippe zum Tanz um das goldene Kalb Da nahm das ganze Volk die goldenen Ohrringe ab und brachte sie zu Aaron. Er nahm sie von ihnen entgegen, zeichnete mit einem Griffel eine Skizze und goss danach ein Kalb. Da sagten sie: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben. Als Aaron das sah, baute er vor dem Kalb einen Altar und rief aus: Morgen ist ein Fest zur Ehre des Herrn. Am folgenden Morgen standen sie zeitig auf, brachten Brandopfer dar und führten Tiere für das Heilsopfer herbei. Das Volk setzte sich zum Essen und Trinken und stand auf, um sich zu vergnügen.

Da sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben. Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben..
Mose kehrte um und stieg den Berg hinab, die zwei Tafeln der Bundesurkunde in der Hand,

Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe  zum Tanz um das goldene Kalb
die Tafeln, die auf beiden Seiten beschrieben waren. Auf der einen wie auf der andern Seite waren sie beschrieben. Die Tafeln hatte Gott selbst gemacht und die Schrift, die auf den Tafeln eingegraben war, war Gottes Schrift.
Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe  zum Tanz um das goldene Kalb
Josua hörte das Lärmen und Schreien des Volkes und sagte zu Mose: Horch, Krieg ist im Lager. Mose antwortete: Nicht Siegesgeschrei, auch nicht Geschrei nach Niederlage ist das Geschrei, das ich höre.
Als Mose dem Lager näher kam und das Kalb und den Tanz sah, entbrannte sein Zorn. Er schleuderte die Tafeln fort und zerschmetterte sie am Fuß des Berges. Dann packte er das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer und zerstampfte es zu Staub. Den Staub streute er in Wasser und gab es den Israeliten zu trinken.

(nach Exodus 32, 1- 8, 15-20; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Speisung der Viertausend
Jesus sendet die Jünger
In jenen Tagen waren wieder einmal viele Menschen um Jesus versammelt. Da sie nichts zu essen hatten, rief er die Jünger zu sich und sagte:

Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke, werden sie unterwegs zusammenbrechen; denn einige von ihnen sind von weither gekommen.

Seine Jünger antworteten ihm: Woher soll man in dieser unbewohnten Gegend Brot bekommen, um sie alle satt zu machen? Er fragte sie:
Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben.

Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen. Dann nahm er die sieben Brote, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie seinen Jüngern zum Verteilen; und die Jünger teilten sie an die Leute aus.
Sie hatten auch noch ein paar Fische bei sich. Jesus segnete sie und ließ auch sie austeilen.
Die Leute aßen und wurden satt. Dann sammelte man die übrig gebliebenen Brotstücke ein, sieben Körbe voll.

Es waren etwa viertausend Menschen beisammen. Danach schickte er sie nach Hause. Gleich darauf stieg er mit seinen Jüngern ins Boot und fuhr in das Gebiet von Dalmanuta.
viele Menschen werden gespeist

(nach Markus 8, 1 - 10; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Jesus - der gute Hirt
Gesamtbild des Schafsuche von recht
Ich bin der gute Hirt.

Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.

Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.

Ich bin der gute Hirt;
ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.


Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.

Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.
Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.
Detailbild des Schafsuche

(nach Johannes 10, 11 - 18; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: webmaster; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich:
Jesus lehrt vom Boot aus



Ein andermal lehrte er wieder am Ufer des Sees und

sehr viele Menschen versammelten sich um ihn.

Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich;
die Leute aber standen am Ufer.

Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Form von Gleichnissen.
Da kamen die Jünger zu ihm und sagten:

Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?


Er antwortete:

Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen,
weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen.

(nach Markus 4,1 und Matth. 13,10-13; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)


 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Emaus Jünger


Da sagte er zu ihnen:

Begreift ihr denn nicht?

Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.

Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander:
Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

(nach Lukas 24, 13 - 34; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme )

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Botschaft des Engels am leeren Grab

Gesamtbild Engel vor dem leeren Grab

Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.
Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz und sein Gewand war weiß wie Schnee.
Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden.

Der Engel aber sagte zu den Frauen:
Fürchtet euch nicht!
Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt.
Engel vor dem leeren Grab Bild 2 Engel vor dem leeren Grab Bild 3
Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.

(nach Matthäus 28, 1- 8; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Ankündigung der Verleugnung und der Umkehr des Petrus

Gesamtbild Verleugung Petrus
Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf.
Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.

Darauf sagte Petrus zu ihm:

Herr, ich bin bereit, mit dir sogar ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.


Jesus erwiderte:

Ich sage dir, Petrus, ehe heute der Hahn kräht, wirst du dreimal leugnen, mich zu kennen.

Bild 2 quer Verleugung Petrus
Bild 2 hoch Verleugung Petrus
   

(nach Lukas 22, 31; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich:
Die Hochzeit zu Kana als Zeichen


Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr:
Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!
Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter.

Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist.
Sie brachten es ihm.
Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es.
Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.

(nach Johannes 2,1-11; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)


 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Taufe Jesu im Jordan
Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Jesus will getauft werden


Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm:

Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?
 

Jesus antwortete ihm:

Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen.
aufe Jesu Bild 2 Da gab Johannes nach.
Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen,
da öffnete sich der Himmel,
und er sah den Geist Gottes
wie eine Taube auf sich herabkommen.
Taufe Jesu Bild 3 Taufe Jesu Bild 4 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.

(nach Matthäus 3, 13 - 17; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, Webmaster; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Huldigung der Sterndeuter

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.
Gesamtbild Sterndeuter auf dem Weg zur Krippe

Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda,
bist keineswegs die unbedeutendste
unter den führenden Städten von Juda;
denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen,
der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg.

Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.
Gaben vor Jesus, Maria und Josef
Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Sterndeuter huldigen Jesu Einer der Sterndeuter vor Jesus, Maria und Josef
Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

(nach Matthäus 2, 1- 12; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: Ernst Schmitter; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Geburt Jesu

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Gesamtbild der Weihnachtskrippe
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. Maria links und Josef rechts von der Futterkrippe, in der das Jesuskind liegt In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.
Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Der Engel verkündet die Geburt Jesu Hirten, Maria und Josef, Jesus  in der Krippe

(nach Lukas 2, 1- 20; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, Webmaster; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Herbergsuche
Der Brauch der Herbergsuche greift ein besonders bewegendes Detail der Heilsgeschichte auf: Dass Maria ihren Sohn in einem Viehstall zur Welt bringt, "weil in der Herberge kein Platz für sie war", wie der Evangelist Lukas (Lk 2,7) schreibt. Die Not der Herbergsuchenden wird in szenischen Darstellungen dem Hochmut der geizigen Herbergsbesitzer gegenübergestellt.
Maria und Josef fragen den Wirt nach einem Quartier In der Herberge war kein Platz für sie. Der Wirt sagt zu den Herbergsuchenden: Nein
Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert hatte die Herbergsuche erhebliche Bedeutung. In vielen Bürgerhäusern wurden als Beitrag zur "Wohlfahrtspflege" zwei bedürftige Personen bewirtet und beschenkt. Hinter diesem jährlichen Erweis christlicher Haltung stand damals deutlich das Wissen um die Endzeit. An diese solle besonders im Advent gedacht werden.

(nach Lukas 2,7: Bilder: K.-R. Temme)
 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Verheißung der Geburt Jesu
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Verkündigung Engel
Abendmahl Maria Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

Da sagte der Engel zu ihr:
Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Verkündigung Gesamtbild
Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr:
Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.

Danach verließ sie der Engel.

(nach Lukas 1,26 - 38; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Jesus reinigt den Tempel


Dann kamen sie nach Jerusalem.

Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug.

Er belehrte sie und sagte:
Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.

Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen.

Denn sie fürchteten ihn, weil alle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren.

Als es Abend wurde, verließ Jesus mit seinen Jüngern die Stadt.

Details links
 
Details links

(nach Markus 11, 15 - 19; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Aussendung der zwölf Jünger
Details links
 
rechte Seite Details


Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.

Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.

Und er sagte zu ihnen:

"Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie."


Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

(nach Markus 6, 6b - 13; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Hauptmann von Kafarnaum
Detailbild des Besuchs
Als Jesus diese Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein.
Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte. Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten.
Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut.
Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht!
Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst.
Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten,
selbst zu dir zu kommen.
Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.
Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.

Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden.
Gesamtbild des Besuchs
Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.

(nach Lukas 7, 1 - 10; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Jesus - der gute Hirt
Gesamtbild des Schafsuche
Ich bin der gute Hirt.

Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.

Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.

Ich bin der gute Hirt;
ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.


Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.

Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.
Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.
Detailbild des Schafsuche

(nach Johannes 10, 11 - 18; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Das Abendmahl
Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch.

Gesamtbild des Abendmahls



Und während sie aßen, sprach er:

Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.
Da waren sie sehr betroffen und einer nach dem andern fragte ihn:
Bin ich es etwa, Herr?
Abendmahl Bild 2 Er antwortete:
Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.
Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte:
Nehmt und esst; das ist mein Leib.
Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten:
Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Abendmahl Bild 3 Abendmahl Bild 4 Ich sage euch:
Von jetzt an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von neuem davon trinke im Reich meines Vaters.

(nach Matthäus 26, 20 - 29; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, Webmaster; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der brennende Dornbusch

Mose weidete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht.
Bild 1 brennender Dornbusch
Mose sagte:
"Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht?
Als der Herr sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu:
   "Mose, Mose!"
Er antwortete:
    "Hier bin ich."
Der Herr sagte:
"Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden."
Dann fuhr er fort:
"Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs."
Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Der Herr sprach:
"Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid. Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen."
Bild 2 brennender Dornbusch
Bild 3 brennender Dornbusch Da sagte Mose zu Gott:
"Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen darauf sagen?"
Da antwortete Gott dem Mose:
"Ich bin der «Ich-bin-da». Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der «Ich-bin-da» hat mich zu euch gesandt."
Weiter sprach Gott zu Mose:
"So sag zu den Israeliten: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name für immer und so wird man mich nennen in allen Generationen."

(nach Exodus 3, 1-8a, 13-15; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, Webmaster; ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Jesus ist wahrhaft auferstanden
In seiner Todesstunde
hat Jesus für uns das Kreuz überwunden.

Ostern
sind Kreuz und Grab leer.
das Kreuz ist leer
               
               
Jesus ist auferstanden
Denn Jesus ist auferstanden,
er ist wahrhaft auferstanden -
Halleluja!


(Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Einzug in Jerusalem
Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger voraus. Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er lässt ihn bald wieder zurückbringen. Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße einen jungen Esel angebunden und sie banden ihn los.
Jesus zieht ein 1
Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden?
Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren.
Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweige (von den Büschen) ab und streuten sie auf den Weg.
Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen:
Hosanna! / Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, / das nun kommt. / Hosanna in der Höhe!
Und er zog nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betanien hinaus.
 
Jesus zieht ein 2
Jesus zieht ein 3

(nach Markus 11, 1- 11; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

Aktuelle Krippe in St. Ulrich:
Der zwölfjährige Jesus im Tempel

Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.

Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
Jesus im Tempel 2009 Bild 1 Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. Jesus im Tempel 2009 Bild 2
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen:
Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

(nach Lukas 2, 41- 52; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Dreikönig 2009 Bild 1
Dreikönig 2009 Bild 2
Dreikönig 2009 Bild 3
Dreikönig 2009 Bild 4
Aktuelle Krippe in St. Ulrich:

Die Huldigung der Sterndeuter

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.

Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda,
bist keineswegs die unbedeutendste
unter den führenden Städten von Juda;
denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen,
der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8 Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.
9 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

(nach Matthäus 2, 1- 12; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Geburt Jesu
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Gesamtbild der Weihnachtskrippe
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. Maria links und Josef rechts von der Futterkrippe, in der das Jesuskind liegt In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.
Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Maria links und Josef rechts von der Futterkrippe, in der das Jesuskind liegt Maria links und Josef rechts von der Futterkrippe, in der das Jesuskind liegt

(nach Lukas 2, 1- 20; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme, Webmaster; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Eintrag in Steuerlisten - die Volkszählung
Maria und Josef vor dem Schreiber
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.

Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.

Maria und Josef beim Eintrag
die Szene mit Haus, Maria und Josef

(nach Lukas 2, 1- 5; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert die Bilder der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Christus König
Klick vergrößert das Bild  der Jahreskrippe


Christus Sieger,

Christus König,

Christus Herr in Ewigkeit
Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt, ..und von Jesus Christus; er ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut; er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.

(nach Offenb. des Joh. 1, 5- 6; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bild: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert das Bild der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Berufung der ersten Jünger

Als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören. Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.
Bild 1 Berufung der ersten Jünger
Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.
Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon:
Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus!
Simon antwortete ihm:
Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.
Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten.
Bild 2 Berufung der ersten Jünger
Bild 3 Berufung der ersten Jünger Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, sodass sie fast untergingen.
Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte:
Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder.


Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil sie so viele Fische gefangen hatten; ebenso ging es Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten.
Da sagte Jesus zu Simon:
Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.
Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach.

(nach Lukas 5, 1- 11; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Tanz um das goldene Kalb

Als das Volk sah, dass Mose noch immer nicht vom Berg herabkam, versammelte es sich um Aaron und sagte zu ihm: Komm, mach uns Götter, die vor uns herziehen. Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus Ägypten heraufgebracht hat - wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist. Aaron antwortete: Nehmt euren Frauen, Söhnen und Töchtern die goldenen Ringe ab, die sie an den Ohren tragen, und bringt sie her!
Klick vergrößert Bild 1 der Jahreskrippe zum Tanz um das goldene Kalb Da nahm das ganze Volk die goldenen Ohrringe ab und brachte sie zu Aaron. Er nahm sie von ihnen entgegen, zeichnete mit einem Griffel eine Skizze und goss danach ein Kalb. Da sagten sie: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben. Als Aaron das sah, baute er vor dem Kalb einen Altar und rief aus: Morgen ist ein Fest zur Ehre des Herrn. Am folgenden Morgen standen sie zeitig auf, brachten Brandopfer dar und führten Tiere für das Heilsopfer herbei. Das Volk setzte sich zum Essen und Trinken und stand auf, um sich zu vergnügen.

Da sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben. Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben..
Mose kehrte um und stieg den Berg hinab, die zwei Tafeln der Bundesurkunde in der Hand,
Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe  zum Tanz um das goldene Kalb
die Tafeln, die auf beiden Seiten beschrieben waren. Auf der einen wie auf der andern Seite waren sie beschrieben. Die Tafeln hatte Gott selbst gemacht und die Schrift, die auf den Tafeln eingegraben war, war Gottes Schrift.
Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe  zum Tanz um das goldene Kalb
Josua hörte das Lärmen und Schreien des Volkes und sagte zu Mose: Horch, Krieg ist im Lager. Mose antwortete: Nicht Siegesgeschrei, auch nicht Geschrei nach Niederlage ist das Geschrei, das ich höre.
Als Mose dem Lager näher kam und das Kalb und den Tanz sah, entbrannte sein Zorn. Er schleuderte die Tafeln fort und zerschmetterte sie am Fuß des Berges. Dann packte er das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer und zerstampfte es zu Staub. Den Staub streute er in Wasser und gab es den Israeliten zu trinken.

(nach Exodus 32, 1- 8, 15-20; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: Webmaster; ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die wunderbare Befreiung des Petrus
Um jene Zeit ließ der König Herodes einige aus der Gemeinde verhaften und misshandeln. Er nahm auch Petrus fest und warf ihn ins Gefängnis. Die Bewachung übertrug er vier Abteilungen von je vier Soldaten. Er beabsichtigte, ihn nach dem Paschafest dem Volk vorführen zu lassen. Petrus wurde also im Gefängnis bewacht. Die Gemeinde aber betete inständig für ihn zu Gott.
In der Nacht, ehe Herodes ihn vorführen lassen wollte, schlief Petrus, mit zwei Ketten gefesselt, zwischen zwei Soldaten; vor der Tür aber bewachten Posten den Kerker. Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein und ein helles Licht strahlte in den Raum. Er stieß Petrus in die Seite, weckte ihn und sagte: Schnell, steh auf! Da fielen die Ketten von seinen Händen.

Der Engel aber sagte zu ihm: Gürte dich und zieh deine Sandalen an! Er tat es. Und der Engel sagte zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir!
Dann ging er hinaus und Petrus folgte ihm, ohne zu wissen, dass es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah; es kam ihm vor, als habe er eine Vision.
Sie gingen an der ersten und an der zweiten Wache vorbei und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führt; es öffnete sich ihnen von selbst. Sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit; und auf einmal verließ ihn der Engel.
Da kam Petrus zu sich und sagte: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich der Hand des Herodes entrissen hat und all dem, was das Volk der Juden erhofft hat. Als er sich darüber klar geworden war, ging er zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo nicht wenige versammelt waren und beteten.

Als er am Außentor klopfte, kam eine Magd namens Rhode, um zu öffnen. Sie erkannte die Stimme des Petrus, doch vor Freude machte sie das Tor nicht auf, sondern lief hinein und berichtete: Petrus steht vor dem Tor.
Da sagten sie zu ihr: Du bist nicht bei Sinnen.

Doch sie bestand darauf, es sei so.
Da sagten sie: Es ist sein Engel.

Petrus aber klopfte noch immer. Als sie öffneten und ihn sahen, staunten sie. Er gab ihnen mit der Hand ein Zeichen zu schweigen und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis herausgeführt hatte. Er sagte: Berichtet das dem Jakobus und den Brüdern! Dann verließ er sie und ging an einen anderen Ort. Als es Tag wurde, herrschte bei den Soldaten große Aufregung darüber, was wohl mit Petrus geschehen sei.
Herodes aber ließ ihn suchen, und da man ihn nicht fand, verhörte er die Wachen und befahl, sie abzuführen. Dann zog Herodes von Judäa nach Cäsarea hinab und blieb dort.

(nach Apostelgeschichte 12, 1,4 - 19a; Krippe: K.-R. Temme - H. Werndl)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der dankbare Samariter
Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen.
Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: "Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!"
Als er sie sah, sagte er zu ihnen:
"Geht, zeigt euch den Priestern!"
Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein.

Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien.
  Da sagte Jesus:
"Es sind doch alle zehn rein geworden.
Wo sind die übrigen neun?
Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?"
Und er sagte zu ihm:
"Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen."

(nach Lukas 17, 11 - 19; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme;
ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 

Abrahams Opfer

Abraham nahm das Holz für das Brandopfer und lud es seinem Sohn Isaak auf. Er selbst nahm das Feuer und das Messer in die Hand. So gingen beide miteinander. Nach einer Weile sagte Isaak zu seinem Vater Abraham: Vater! Er antwortete: Ja, mein Sohn! Dann sagte Isaak: Hier ist Feuer und Holz. Wo aber ist das Lamm für das Brandopfer?
Klick vergrößert Bild 1 der Jahreskrippe zu Abrahams Opfer Abraham entgegnete: Gott wird sich das Opferlamm aussuchen, mein Sohn. Und beide gingen miteinander weiter. Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar, schichtete das Holz auf, fesselte seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz.Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.
Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten.
Als Abraham aufschaute, sah er:
Ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen.
Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar.
Abraham nannte jenen Ort Jahwe-Jire (Der Herr sieht), wie man noch heute sagt: Auf dem Berg lässt sich der Herr sehen.
Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe  zu Abrahams Opfer
Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen - Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast. Darauf kehrte Abraham zu seinen Jungknechten zurück. Sie machten sich auf und gingen miteinander nach Beerscheba. Abraham blieb in Beerscheba wohnen.

(nach Genesis 22, 6- 19; Krippe: K.-R. Temme und H. Werndl - Bilder: K.-R. Temme; ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
Pfingstkrippe 2008 in St. Ulrich
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.
Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Da erschienen ihnen Zungen wie von Feuer
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen,
in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
Sie redete, wie es der Geist ihr eingab
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?
Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.




Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?
Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

(nach der Apostelgeschichte 2, 1 - 11; Krippe: K.-R. Temme und H. Kerndl - Bilder: K.-R. Temme und Webmaster;
ein Mausklick vergrößert jeweils ein Bild der Jahreskrippe)

 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Weg nach Emmaus
Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten.
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren.
Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

(nach Lukas 24, 13 - 34; Krippe: K.-R. Temme - Bilder: webmaster )

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der Judaskuss

Noch während er redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten geschickt worden. Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt:
Der, den ich küssen werde, der ist es. Nehmt ihn fest, führt ihn ab und lasst ihn nicht entkommen.
Und als er kam, ging er sogleich auf Jesus zu und sagte:

Rabbi!

Und er küsste ihn.

Da ergriffen sie ihn und nahmen ihn fest.
Einer von denen, die dabeistanden, zog das Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. Da sagte Jesus zu ihnen:
Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte und ihr habt mich nicht verhaftet; aber (das ist geschehen), damit die Schrift in Erfüllung geht.
Da verließen ihn alle und flohen.

(nach Markus 14, 43 - 50 - Bilder: K.-R. Temme)

 

Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Hochzeit zu Kana als Zeichen

Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm.
Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es.
Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.

(nach Johannes 2,1-11 - Bilder: K.-R. Temme)

 

Pfingstkrippe 2007 in St. Ulrich
"Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.
Klick vergrößert Bild 1 der Jahreskrippe Pfingsten Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt..."
(Apg 2, 1-4)
Klick vergrößert Bild 2 der Jahreskrippe Pfingsten
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Moses wird gerettet
Die Söhne Israels vermehrten sich und wurden überaus stark; sie bevölkerten das Land. Da gab der Pharao seinem ganzen Volk den Befehl: Alle Knaben, die den Hebräern geboren werden, werft in den Nil! Die Mädchen dürft ihr alle am Leben lassen.
Ein Hebräer aus einer levitischen Familie ging hin und nahm eine Frau aus dem gleichen Stamm. Sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Weil sie sah, dass es ein schönes Kind war, verbarg sie es drei Monate lang. Als sie es nicht mehr verborgen halten konnte, nahm sie ein Binsenkästchen, dichtete es mit Pech und Teer ab, legte den Knaben hinein und setzte ihn am Nilufer im Schilf aus. Seine Schwester blieb in der Nähe stehen, um zu sehen, was mit ihm geschehen würde... Auf einmal sah die Tochter des Pharaos im Schilf das Kästchen und ließ es durch ihre Magd holen.
Klick größer! Als die Tochter des Pharaos das Kästchen öffnete und hineinsah, lag ein weinendes Kind darin. Klick größer!
Aus Mitleid sagte die Tochter des Pharao zur Mutter: Nimm das Kind mit und still es mir! Ich werde dich dafür entlohnen. Die Frau nahm das Kind zu sich und stillte es.
Als der Knabe größer geworden war, brachte sie ihn der Tochter des Pharao. Diese nahm ihn als Sohn an, nannte ihn Mose und sagte: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen." (nach Exodus 1, 20,22 und 2, 5-10; Bilder: K.-R. Temme)
 
Krippe mit der biblischen Erzählung zum Kindermusical in St. Ulrich: Joseph und seine Brüder
Als seine Brüder fortgezogen waren, um das Vieh ihres Vaters bei Sichem zu weiden, sagte Israel zu Josef: Deine Brüder weiden bei Sichem das Vieh. Geh, ich will dich zu ihnen schicken. Er antwortete: Ich bin bereit. Da sagte der Vater zu ihm: Geh doch hin und sieh, wie es deinen Brüdern und dem Vieh geht, und berichte mir! So schickte er ihn aus dem Tal von Hebron fort und Josef kam nach Sichem.
Ein Mann traf ihn, wie er auf dem Feld umherirrte; er fragte ihn: Was suchst du? Josef antwortete: Meine Brüder suche ich. Sag mir doch, wo sie das Vieh weiden. Der Mann antwortete: Sie sind von hier weitergezogen. Ich habe nämlich gehört, wie sie sagten: Gehen wir nach Dotan. Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan.
Sie sahen ihn von weitem. Bevor er jedoch nahe an sie herangekommen war, fassten sie den Plan, ihn umzubringen.
Klick größer! Sie sagten zueinander: Dort kommt ja dieser Träumer. Jetzt aber auf, erschlagen wir ihn und werfen wir ihn in eine der Zisternen. Klick größer!
Sagen wir, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird.

Ruben hörte das und wollte ihn aus ihrer Hand retten. Er sagte: Begehen wir doch keinen Mord. Und Ruben sagte zu ihnen: Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne da in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten und zu seinem Vater zurückbringen. Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war, zogen sie ihm sein Gewand aus, den Ärmelrock, den er anhatte, packten ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin.

Als sie dann beim Essen saßen und aufblickten, sahen sie, dass gerade eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten.
Da schlug Juda seinen Brüdern vor: Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken? Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern. Wir wollen aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser Bruder und unser Verwandter. Seine Brüder waren einverstanden.
Midianitische Kaufleute kamen vorbei. Da zogen sie Josef aus der Zisterne heraus und verkauften ihn für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter. Diese brachten Josef nach Ägypten. (Genesis 37, 12...28; Bilder: K.-R. Temme)
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Jesus und die Ehebrecherin
Dann gingen alle nach Hause. Jesus aber ging zum Ölberg. Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Klick größer! Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Klick größer!
Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.
Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!
(Johannes 7,52 - 8,11; Bilder: K.-R. Temme)
 
Jahreskrippe 2007 in St. Ulrich im Juli:
Der Prasser und Lazarus (Lukas 16,19–31)
Hier stehen "zwei einander kontrastierende Gestalten vor uns: der Reiche, der in seinem Wohlleben schwelgt, und der Arme, der nicht einmal die Brocken erhaschen kann, die die reichen Schlemmer vom Tisch werfen – nach damaliger Sitte Brotstücke, mit denen sie sich die Hände reinigten und die sie dann wegwarfen."
Klick größer! "Es geht nicht um eine billige, aus dem Neid geborene Verdammung des Reichtums und der Reichen. In den Psalmen (17,13 ff und 73,20 ff) ist aller Neid überwunden: Dem Beter wird gerade sichtbar, dass Neid um diese Art von Reichtum töricht ist, weil er das wirkliche Gut erkannt hat. - Der Wohlhabende war ein Mann des leeren Herzens." Klick  größer!
(aus: Joseph Ratzinger/Benedikt XVI: Jesus von Nazareth Mehr dazu...     Bilder: K.-R. Temme)
 
13. und 20. Mai 2007:

Unsere Jahreskrippe: Darstellung des Abendmahls

Das erste feierliche, gemeinsame Mahl der Kinder, die Erstkommunion am Sonntag (13. und 20. Mai) in St. Ulrich, war Anlass für die aktuelle Gestaltung unserer Jahreskrippe mit der Darstellung des Abendmahls Christi mit seinen Jüngern.
Jahreskrippe: Abendmahl
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Herbergsuche
Der Brauch der Herbergsuche greift ein besonders bewegendes Detail der Heilsgeschichte auf: Dass Maria ihren Sohn in einem Viehstall zur Welt bringt, "weil in der Herberge kein Platz für sie war", wie der Evangelist Lukas (Lk 2,7) schreibt. Die Not der Herbergsuchenden wird in szenischen Darstellungen dem Hochmut der geizigen Herbergsbesitzer gegenübergestellt.
Maria und Josef fragen den Wirt nach einem Quartier In der Herberge war kein Platz für sie. Der Wirt sagt zu den Herbergsuchenden: Nein
Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert hatte die Herbergsuche erhebliche Bedeutung. In vielen Bürgerhäusern wurden als Beitrag zur "Wohlfahrtspflege" zwei bedürftige Personen bewirtet und beschenkt. Hinter diesem jährlichen Erweis christlicher Haltung stand damals deutlich das Wissen um die Endzeit. An diese solle besonders im Advent gedacht werden.

(nach Lukas 2,7: Bilder: K.-R. Temme)
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Geburt Jesu
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Maria links und Josef rechts von der Futterkrippe, in der das Jesuskind liegt Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.
Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

(nach Lukas 2,1-20: Bilder: K.-R. Temme)
 
Die Huldigung der Sterndeuter

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.



Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.

Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda,
bist keineswegs die unbedeutendste
unter den führenden Städten von Juda;
denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen,
der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8 Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.
9 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.
Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Die Flucht nach Ägypten
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte:
"Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten."
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.

Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:  "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."



(nach Matthäus 2,13-15 - Bilder: K.-R. Temme)
 
Aktuelle Krippe in St. Ulrich: Der verlorene Sohn

Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.

Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater.
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Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.
(Lukas 15,11 - 32; Krippe und Foto: K.-R. Temme)
 

Kapuzinerpredigten
Münchner Mitglieder des Kapuzinerordens v.a. aus St. Joseph feiern mit uns in St. Ulrich gelegentlich (als Vertretung) die Eucharistie. Im Internet finden Sie zum Nachlesen unter dem Spirituellen Angebot der Bayerischen Kapuziner neben der Kapuzinerpredigt der Woche auch ein Archiv mit hilfreichen Predigten.
 


N e u: Bildimpuls der Woche
von Patrik Scherrer


Hier geht es zu Oster-Pfarrbrief des Jahres 2008


Aktueller Gottesdienst im TV
an Sonn- und Feiertagen um 9:30 Uhr im ZDF


 
Läuten von Kirchenglocken im Internet hören
Glocken von Sankt Ottilien

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