Mit P. Joel sj:
P. Joel sj
Hilfe für die Ärmsten auf den Philippinen
Zum verheerenden Taifun "Washi" vom 16. Dez. 11 schreibt uns P. Joel:
"Am schwersten betroffen ist Nordwest-Mindanao, besonders die Städte Iligan und Cagayan de Oro. Unsere Xavier University ist in Cagayan de Oro. Es habe Warnungen gegeben, aber die Menschen dort sind die Gefahren von solchen Stürmen nicht gewöhnt. Die Warnungen blieben daher unbeachtet. Der Sturm ist 'wie ein Dieb in der Nacht' gekommen. Die Regierung und viele Hilfsorganisationen kümmern sich jetzt um die Opfer, die Verletzten und Obdachlosen. Wir helfen durch die Xavier University. Es ist sehr traurig, besonders in diesen Tagen vor Weihnachten."
Zum Spendenkonto

zur Zeittabelle Pater Joel sj
Unterschleißheimer Hilfe für Pater Joel
Hilfsprojekte Pater Joels
zu den Dankbriefen der Absolventen 2007

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Philippinenaustausch - EPECTO
(Exchange Program on Education, Culture, and Teaching Objectives)
Der Besuch in der Pfarrei St. Ulrich, Unterschleißheim, gehört zum Programm zwischen
Friedrich-Alexander-Gymnasium, Deutschland und Ateneo de Naga University, Philippines
Blinkende Kugel Unsere Gäste in St. Ulrich Unterschleißheim vom 1. bis 11. April 2010 waren:
Jane Tam (AB PolSci, Studentin) and Anna Patricia Saberon (AB Philosophy, Absolventin)
Jane berichtete am 8. April 2010:

Guten Abend!

Es ist für mich eine große Ehre, heute Abend hier vor Ihnen stehen und sprechen zu dürfen.
Mein Besuch hier ist möglich geworden durch das EPECTO Austausch-Programm, an dem meine Universität Ateneo de Naga University teilnimmt. Teil dieses Austausches ist der Besuch hier in dieser Pfarrei, Sankt Ulrich in Unterschleißheim. Auf diese Weise kommen jedes Jahr Filipinos nach Unterschleißheim.
Jedes Jahr gibt es immer wieder neue Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens. Jedes Jahr können Kontakte geknüpft werden, Freundschaften geschlossen werden. Ich bin froh und dankbar, ein Teil davon zu sein. Danke für Ihre Gastfreundschaft, danke für Ihre offenen Türen, für Ihre offenen Herzen. An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch den Dank meiner Vorbesucher aussprechen. Sowohl Herr Rey Hernandez, Frau Carmel Padilla, als auch Herr Kristian Cordero und Salve Poche übermitteln Ihre herzlichen Grüße und ihre aufrichtige Dankbarkeit. Sie, wie wir auch, haben die Gastfreundschaft in dieser Pfarrei erleben und genießen dürfen. Sie werden immer in unseren Herzen wohnen. Wir werden einander immer verbunden bleiben.
Danke.

Als kleine Gegeneinladung möchte ich Sie jetzt willkommen heißen, wenigstens in Ihrer Vorstellung mit zu mir zu kommen, mich und mein Leben etwas kennen-zu-lernen.
Auf diese Weise erfahren Sie viel über mich, ohne dass Sie dafür ein teures Flugticket lösen müssen, oder die Strapazen einer viele Stunden dauernden, beschwerlichen Reise auf sich nehmen müssen. ;-)
Hier also Reise-Stress-frei: Willkommen in meiner Welt:

Ich heiße Jane.
Ich entstamme einer Mittel-Klasse-Familie in den Philippinen. Das bedeutet: Wir sind weder reich noch arm.
Ich habe noch eine Schwester und zwei Brüder. Meine Mutter ist allein-erziehend. Ich besuche das College von Ateneo de Naga University in Naga City. Das ist eine Stadt, die alles hat, was ein Teenager wie ich braucht: Universitäten, die gut genug sind einen beruflichen Abschluss zu erreichen, Kneipen, die 5 Flaschen von Null Dreier Bier für 99 Pesos - das sind etwas mehr als ein Euro - verkaufen und Fastfood-Ketten, die Mahlzeiten verkaufen, die bezahlbar sind.

Als College-Teenager bekomme ich für tägliche Bedürfnisse wie Essen, öffentliche Verkehrsmittel, Verbrauchsartikel und andere Ausgaben ein Minimum von Sechs-Tausend Pesos jeden Monat - das sind etwa Ein-Hundert Euro. Bei Fehlverhalten ist es üblich, dass unsere Eltern uns weniger Geld für unser tägliches Auskommen geben. Es kann aber auch sein, dass sich die Verhältnisse in einer Familie ändern. Dann bekomme ich nur Fünf Tausend Pesos oder weniger in einem Monat. Ich wohne zusammen mit meiner Schwester in einer kleinen Wohnung ohne Schlafzimmer. Meine Mutter zahlt dafür Vier-Tausend Pesos Miete, Einhundert-vierzig Pesos für acht Kubikmeter Wasser, Zwei-Tausend Pesos für Strom und Eintausend-zweihundert Pesos für Internet und Telefon. Meine Schwester und ich bekommen von zu Hause jede Woche auch Früchte, Gemüse, Fleisch, Fisch, Süßigkeiten und andere Lebensmittel.

Mein Alltag läuft üblicherweise so ab:
Ich zahle jedes Semester Fünf-und-zwanzig Tausend Pesos - also vier-hundert Euro - Studiengebühren und am Ende des Semesters bezahle ich die Extra-Rechnungen die meine Schule mir stellt.
An Werktagen stehe ich entsprechend meines Kurs-Stundenplans auf, wasche mich, nehme mein Frühstück außer haus ein oder ich koche es selber - abhängig davon, wie viel Zeit ich habe. Ich nehme ein Padyak, ein Fahrrad mit Beiwagen, in welchem wenigstens zwei Personen, höchstens drei, sitzen können. Das kostet mich Fünf Pesos, also etwa Zehn Euro-Cent um zum einhundert-fünfzig Meter entfernten College zu kommen. Ich besuche meinen Unterricht, dann nehme ich mein Mittagessen in der Mittagpause ein.
Am Nachmittag gehe ich wieder in den Unterricht und verbringe ansonsten den Rest des Tages auf der Jagd nach Sonderangeboten in der Stadt und bin bei meinen Freunden. An Wochenenden stehe ich spät auf, erledige die Hausarbeit und kaufe an Nachmittagen die Dinge ein, die ich so brauche, wie Bücher und Hefte. Abends surfe ich im Internet oder ich gehe mit meinen Freunden aus. Manchmal besuche ich meine Mutter, die eine Stunde von Naga entfernt wohnt. Dazu nehme ich einen öffentlichen Kleinbus der fünf-und-fünfzig Pesos (Achtzig Euro Cent) kostet. Wenn ich aber mit dem Zug fahre, dann zahle ich nur zwanzig Pesos, also etwa vierzig Euro Cent.
Das normale Studenten-Leben in den Philippinen besteht aus Stundenplänen, Absenzen, Last-Minute-Erledigungen und letzten Abgabe-Terminen, Nudeln und Zeiten der leeren Taschen. Ich erlebe dies alles als bitter und gleichzeitig süß, ein Teenager in den Philippinen zu sein. Fröhlichkeit und Unterhaltung sind billig und leicht verfügbar, die Bezahlung für einen Vollzeit-Job ist weit weniger als mein studentisches Taschengeld.


Anna am 8. Apr. 10 in St. Ulrich


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Ausführlicher Bericht zur Partnerschaft vom Dezember 2009 als doc- File (3 S.)


Unsere Gäste in St. Ulrich Unterschleißheim vom 10. bis 19. April 09 waren …
Kristian Sendon Cordero
(25 J., Dozent für Geisteswissenschaften)
Hier ist sein Blog und ein Artikel zum Träger des diesjährigen nationalen Buchpreises
(für Poesie).
und....

Salve Carmela Bon Poche
(17 J., Studentin)
Sie gehört zu den Besten und ist somit Stipendiatin.
Im vergangenen Semester hat sie den Kurs "Deutsch" mit Auszeichnung bestanden.
von der Ateneo de Naga University: Ateneo de Naga University
Sie sind oder waren am Ateneo de Naga University, der Jesuitischen Universität, die bis 3'11 von Pater Joel Tabora sj geleitet wird.

Sie haben hier in St Ulrich für eine Woche am Gemeindeleben teilgenommen.

Kontakt per E-Mail über Anne Pittner bzw. Stephan Honal

 

Konto fuer die Hilfe:

Spendenkonto Ausbildungsbeihilfe Manila
Konto Nr. 25 63 827
Raiffeisenbank München Nord, BLZ 701 694 65



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Philippinenaustausch - EPECTO
(Exchange Program on Education, Culture, and Teaching Objectives)

Hier zum Bericht vom Gegenbesuch von Karola Klier (geb. Heck) und Annette Mettenleiter Dez. 08 / Jan. 09 in Naga City.
Unsere Gäste in St. Ulrich Unterschleißheim vom 21. bis 30.März 08 waren…

Ma'am Carmel Padilla
(Geschichte)

und....

Sir Rey Hernandez
(Ethik und Philosophie)

von der Ateneo de Naga University: Ateneo de Naga University
Sie sind Dozenten an Ateneo de Naga University, der Jesuitischen Universität, die Pater Joel Tabora sj leitete.

Sie haben hier in St Ulrich für eine Woche am Gemeindeleben teilgenommen und einen Vortragsabend am Samstag, 29.Mrz 08 um 19:30 Uhr gestaltet. Dazu haben sie selbstgemachtes pilippinisches Fingerfood gereicht.
Sie bedanken sich für die freundliche Aufnahme!


Weihnachten nach dem Taifun Reming

Das war eine furchtbare Erfahrung. Der Wind heulte. Der Regen fiel. Wir dachten, dass wir in dem Jesuiten-Wohnhaus vor dem Sturm in Sicherheit waren. Plötzlich hörten wir ein donnerndes Krachen über uns. Dann sahen wir, wie Teile unseres Daches durch den Wind angehoben, herumgewirbelt und verbogen wurden, wie sie von den Dachträgern losgerissen und vom Wind davongetragen wurden. Wir dachten wir wären Taifun-Veteranen. Wir glaubten, wir hätten genügend Tricks auf Lager, den Wind zu überlisten. Aber wir haben uns geirrt. Niemand hatte etwas Derartiges erwartet. Niemand hatte erwartet, dieser Wind könne die schweren Mahagoni Kirchen Tore spalten und forttragen, niemand dachte, er könne die stolze Glasfront der O'Brien Bibliothek zerschlagen. Alle beteten, er möge die geweihten Buntglas-Fensterscheiben von Peneras Fenstern des Christkönig verschonen. Er tat es nicht. In der Highschool biss Reming das Dach an der nordöstlichen Ecke des Hauptgebäudes ab, im College wehte er das gesamte Dach des Santos Gebäudes fort. Ich konnte nicht glauben, dass die schweren Klimaanlagen aus ihren gemauerten Oberbauten ein bis zwei Meter nach innen in das Stockwerk des Computerraumes hinein geschlagen wurden. Wie nur konnte der Wind mit solch schweren Gewichten spielen? Reming war herzlos zu unseren wunderschönen Bäumen. Er dezimierte die liebevoll gepflanzten Bäume auf dem Highschool und College Gelände. Er drückte sogar den alt ehrwürdigen Acasia Baum nahe dem SMEDI Pavillon nieder. Wir haben versucht diesem Baum zu retten, ihn zu trimmen und in ihn an seinen alten Standort zurückzusetzen, aber es gibt keine Rettung für die jüngeren Bäume, die an den Wurzeln herausgewirbelt und durch den Wind stranguliert wurden.

Wir haben viel verloren. Aber andere noch mehr. An der Universität Sta. Isabel schätzt Sr. Sony Asuncion ihren Schaden auf 14 Millionen Pesos, an der Aquinas Universität schätzt Fr. Ramonclaro Mendez seinen auf 30 Millionen. Weder Aquinas noch St Agnes werden in der Lage sein, vor Januar den Unterricht wieder aufzunehmen. Hope Christian wird wahrscheinlich nicht vor nächstem Jahr wieder öffnen. Unterdessen wurde das zu Hause von 2980 Familien in Naga völlig zerstört, 5775 wurden beschädigt. Viele von ihnen sind aus der Ateneo Gemeinschaft.

Wenigstens hat Naga kein Leben lassen müssen. Albay hat mehr als tausend verloren. Sie waren Opfer nicht nur von dem wütenden Sturm sondern von der Launenhaftigkeit von Schlamm. Schlamm vernichtete Straßennetze und machte die Anfahrt nach Legazpi zu einem Alptraum. Schlamm ergoss sich vom Mayon und bedeckte ganze Dörfer. Schlamm begrub den Kirchturm der alten Cagsawa Kirche. Ich habe mich immer gefragt, wie Schlamm eine Kirche begraben könnte - Nun weiß ich es: Mit den Leben und Schicksalen zahlloser Menschen.

Die Verluste und das Leid von so vielen Menschen haben viele zu Reaktionen bewegt. Vielleicht waren Sie einer oder eine von ihnen. Vielleicht haben Sie gegeben, bis Sie das Geben schmerzte. Vielen Dank. Das muss dem vergleichbar sein, was uns durch Jesus geschah. Der Vater reagierte auf unseren Verlust und unser Leiden. Er sandte seinen Sohn. Sie wickelten ihn in Windeln und legten ihn in eine Krippe. Er war die Offenbarung des Gebens von Liebe, bis das Geben schmerzte. Aber sein Geben war unsere Erlösung, unsere Hoffnung und unsere Freude.

Ein gesegnetes Weihnachten Ihnen allen.

Nagmamahal, P. Joel, S.J.



 

Konto fuer die Hilfe:

Spendenkonto Ausbildungsbeihilfe Manila
Konto Nr. 25 63 827
Raiffeisenbank München Nord, BLZ 701 694 65


(Zum Text des Wehnachtsbriefs im englischen Original)




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Aktueller Hilferuf im Dez. 2006

zum Spendenkonto

                                                 Sonntag, 3. Dezember 2006
Liebe Freunde,
Dies wird nur eine kurze Mitteilung. Hier, an der Ateneo de Naga Universität werden wir den Sturm überleben. Wir glaubten, dass wir schwer getroffen worden seien. Wir haben einen materiellen Schaden von etwa 5 Millionen Pesos, hauptsächlich an den Dächern und Fenstern. Wenn jemand die Bilder sehen möchte, sie sind kurz nach dem Sturm aufgenommen und auf der Seite www.adnu-alum.org veröffentlicht. Diese Seite hat einen amerikanischen Server, der funktioniert - im Gegensatz zu unserer Webseite.

Ich besuchte Schwester Sony, die Direktorin der benachbarten Universität St. Isabel. Sie sprach von einem Schaden in Höhe von etwa 14 Millionen Pesos. Sie zeigte mir ein großes Loch im Dach über dem Auditorium, durch das Wasser in die Halle floss und u.a. Verstärker, Mixer, Scheinwerfer usw. zerstörte. Und weinend erzählte sie mir, dass das Wasser in die beiden Konzertflügel geflossen sei. - Fr. Ramonclaro Mendez der Aquinas Universität in Legazpi verzeichnet einen Schaden von etwa 30 Millionen Pesos, Schwester Bernie OSB, Präsidentin von St. Agnes in Legazpi berichtet von Schäden in etwa der gleichen Höhe. Beide Universitäten werden erst im Januar wieder eröffnen können.

P. Patrick, Br. Rene. Chai und einige Internatsschüler wollten heut morgen nach Legazpi fahren, um dort Hilfe mit P. Ramonclaro zu organisieren. Sie mussten aufgeben. Wir hörten, dass sie für die Fahrt, die normalerweise zwei Stunden dauert, mit etwa 9 Stunden rechnen müssten. Der Grund dafür sind die Schlammlawinen, die vom Vulkan Mayon herabflossen,die Straßen von Camalig bis Legazpi verschütteten. Man rechnet bisher mit etwa 800 Toten. P. Mon sagte, sie hätten auf dem Campus ein totes siebenjährigen Mädchen gefunden, sie sei dorthin geschwemmt worden.
Wir leben. Aber viele von den Internatsschülern haben ihre Häuser verloren, oder die Dächer ihrer Häuser. Jonathan, unser Gärtner, verlor sein Haus. Siony, unsere Wäscherin verlor ihr Haus. Manny und Vicky wollten jetzt in ihr neues Haus einziehen. Sie sind froh, dass sie es noch nicht getan haben. Das Dach ihres neuen Hauses wurde zerstört. Jun Santiago wird eine Liste erstellen, mit den Namen derer, die einen Verlust erlitten haben. Ich werde versuchen, ihnen irgendwie zu helfen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, Hilfe von Freunden wäre nicht willkommen.

Mein Handy funktioniert noch. So kann ich Texte empfangen. Der Server der Universität wird so lange nicht funktionieren, bis wir wieder Strom haben. Es muß so viel überprüft werden....

Nagmamahal, P. Joel, S.J.



  Konto fuer die Hilfe:
Spendenkonto Ausbildungsbeihilfe Manila
Konto Nr. 25 63 827
Raiffeisenbank München Nord, BLZ 701 694 65




(Zum Text des weihnachtsbriefs im englischen Original)





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Unterschleißheimer Hilfe für Pater Joel s.j.

Pater Joel Tabora S.J., der während seines Studiums in München in St. Ulrich in der Seelsorge half, ging 1983 von Innsbruck aus zurück nach Manila. Hier arbeitete er neben seinen Aufgaben im Orden auch im Slumgebiet von Quezon City in der Pfarrei Kristong Hari.

Im Januar 1985 haben sich 10 Familien der Pfarrei St. Ulrich, Unterschleißheim, zusammengeschlossen, um ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen. Mit einer regelmäßigen Spende von zunächst monatlich je etwa DM 25,-- sollte einigen armen Jugendlichen ermöglicht werden, eine Berufsausbildung bzw. ein Studium abzuschließen. Inzwischen ist die Zahl der regelmäßigen Helfer auf rund 40 angestiegen. Dazu gehören auch einige aus anderen Orten, die von dem Projekt gehört haben und nun regelmäßig spenden. Die monatlichen oder jährlichen Beträge werden nach eigenem Ermessen festgesetzt.

Auch die Erlöse von Aktionen wie Fastenessen und Gepa-Verkauf, Bazaren oder der Verkauf von Fotos von Gemeindeveranstaltungen sowie Einzelspenden kommen ebenfalls diesen Aufgaben zugute.

Das Geld ermöglicht jungen Menschen aus armen Bevölkerungsschichten ein Studium bzw. eine Berufsausbildung. Ihre Ausbildung abgeschlossen haben im Laufe der 20 Jahre 35 junge Menschen. Andere studieren nach der Grundausbildung oder dem Abschluss der High-School weiter. Augenblicklich studieren mit der Unterstützung aus St. Ulrich 26 junge Leute.
Was zunächst als Ausbildungshilfe gedacht war, hat inzwischen größere Kreise gezogen. So wurden auch verschiedene Projekte unterstützt:
Nach der Renovierung der Alten St. Ulrich-Kirche hat der Kirchenbauverein St. Ulrich DM 100.000,-- (rund 50.000 Euro) für den Bau einer Art „Gemeindehaus“ zur Verfügung gestellt. Dieses Haus wurde 1995 gebaut und dient als Bildungszentrum und Versammlungsraum für die sog. „Gemeindeorganisatoren“, eine Art Sozialarbeiter im Slumgebiet Manilas.

Im Jahre 1998 half die Pfarrei mit bei der Innenausstattung einer neuen Schule. Insgesamt kamen 33.790,-- DM (ca. 16.890 Euro) zusammen, die ausreichten, die Schule mit Stühlen, Schränken und Tafeln zu versorgen.
Ende 2003 verwüstete ein Taifun ganze Landstriche auf den Philippinen. Durch viele Einzelspenden kamen 6.226 Euro zusammen. Das Geld half mit, die erste Not der Betroffenen zu lindern und zerstörte Häuser instand zu setzen.

Im Jahre 1999 wurde P. Joel Präsident der Jesuiten-Universität in Naga, einer Stadt etwa 350 km südlich von Manila. Diese Universität liegt in einem der ärmsten Gebiete der Philippinen. Wegen seiner neuen Aufgabe ist es P. Joel nicht mehr gut möglich, die Arbeit in Manila fortzuführen. Deshalb hat er begonnen, die Aktivitäten von Kristong Hari nach Naga zu verlegen. Die zurzeit noch von uns unterstützen Jugendlichen in Manila werden ihre Ausbildung mit unserer Unterstützung zu Ende bringen.

Insgesamt konnten wir in den vergangenen Jahren rund 490.000,-- Euro aus der Pfarrgemeinde überweisen.

Maria Heck

  Zeittabelle zu Pater Joel
26. Sept. 1947 Geboren auf den Philippinen
1965 – 1967Noviziat bei der Gesellschaft Jesu und Ewiges Gelübde
1970 – 1972Studium der Philosophie „Ateneo de Manila“
1972 – 1976 Theologiestudium in Innsbruck
12. Juni 1976 Priesterweihe
1976 – 1978Seelsorger in der „San Pedro Resettlement Area“ Laguna, Philippinen
1978 - 1983Studium der Philosophie in München und Innsbruck; dort Promotion
Während des Studiums in München: Seelsorger hier in St. Ulrich
1983Rückkehr und aktive Arbeit an sozialen Brennpunkten in Manila
1989Berufung zum Rektor des Priesterseminars San Jose, Manila
1995Berufung zum Leiter der Loyola School of Studies
1999...2011 Präsident der Universität „Ateneo de Naga“(Naga liegt in der Bicol-Region, im SO der philippinischen Insel Luzon)
Der Provinzial P. Jose Magadia SJ dankte P. Joel SJ für den Ausbau der „Ateneo de Naga“ (AdNU) und dafür, dass mit ihm deren Universität eine herausragende Rolle in der sozialen Entwicklung und der Unternehmerschaft in Bicol erreicht habe. Er lobte auch P. Joels außergewöhnlichen Qualitäten als Pädagoge und Leiter, seine bewundernswerten Initiativen weit über Bicol hinaus, bei denen er aktiv im politisch-sozialem Feld blieb. (CBCPNews)
P. Joels Nachfolger an der AdNU ist P. Primitivo Viray SJ (51 J.); er wurde in Großbritannien in Development Studies (speziell: Mikrofinanzen) promoviert und ist ein Fachmann in Bildungsfragen.
Die Joel-Ausbildungshilfe der Pfarrei St. Ulrich soll, so P. Joel bei seinem Besuch im Feb. 2011, weiterhin an bedürftige Schüler/innen der AdNU gehen.
ab Sommer 2011 Präsident der Universität „Ateneo de Davao“ (Davao liegt im SO der philippinischen Insel Mindanao)
Davao ist, nach Manila und Cebu, die drittgrößte Metropolregion der Philippinen.
Der Islam kam im 14. Jahrhundert in Mindanao an, in den 1950er Jahren wanderten vermehrt christlicher Siedler ein. Radikale Muslime setzen sich im Westen der Insel für einen autonomen Moslemstaat ein. Neben den Amtssprachen Englisch und Filipino wird auf Mindanao vom Volk Cebuano gesprochen, eine Sprache, die P. Joel jetzt lernen wird.


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Destroying Mudflows and Storm
Super Typhoon Reming Wreaks Much Destruction at Ateneo de Naga
from: Taborasj@aol.com
sent: Sonntag, 3. Dezember 2006 03:52
Betreff: We're still alive

This will be very brief. Here at the Ateneo de Naga University, we will survive. We thought we were badly hit. We have lost some five million pesos worth of property - lots of roofing material and glassware. If you want to See some pictures which Renel took just after the Storm an the Bagumbayan campus, you can go to our alumni webpage: www.adnu-alum.org. This runs an an American server, so it is functioning - unlike our main webpage.

I visited Sr. Sony, DC of our neighbouring Universidad de Sta Isabel. She sustained an estimated 14 million pesos worth of damage. She showed me a large gaping hole over the stage area in her auditorium. That's where the Storm waters flowed into her amplifier, mixers, stage lights and - where She Said She wanted to cry - into her two grand pianos. Meanwhile, Fr. Ramonclaro Mendez of Aquinas University in Legazpi lost about 30 million pesos worth of property. Sr. Bernie, OSB, President of St. Agnes in Legazpi, has lost similarly. Both Aquinas and St. Agnes shall be able to re-open only in January.

Fr. Patrick, Bro. Renel, Chai, and a number of boarders attempted to go to Legazpi this morning to be able to co-ordinate relief activities with Fr. Ramonclaro. We gave up the trip, however, when we heard from other motorists that the trip which normally takes less than two hours now takes more than nine. The reason is that the mudflows from Mayon Volcano have covered the road to Legazpi beginning with Camalig. The estimated number of dead now reach over 800. Fr. Mon Said that an their campus they found a seven-year-old dead; She had been brought onto the campus by the storm's flood waters.

We're still alive. But at the Ateneo de Naga many are reeling because they lost their entire homes, or their roofs, or major parts of their roofs. Jonathan, our gardener, lost his entire house; Siony, our washerwoman, lost her entire house. Manny and Vicky were just about to move to their new home San Felipe. Good they hadn't. Reming damaged their roof. The family of Ed Llagas, close friend of Richard Cabida, lost their entire house. Jun Santiago said he will compile a list of those who have been badly victimised. I will try to respond, somehow. I would be lying if I said special help from friends were not welcome...
This devastation is certainly nothing that people can blame an the teachers...! We blame 265-kmh winds that tarried over Naga.

My handheld Blackberry is functioning. That is how I can receive your email and texts. The university server shall not be functioning so long as we are unable to energise our buildings - even with our own generator. So many lines have yet to be checked...
Nagmamahal, Fr. Joel Tabora, S.J. President



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Englisches Original des Weihnachtsbriefs vom 20. Dez. 2006

Christmas in the Wake of Reming

It was a frightful experience. The Winds howled. The rains fell. We thought we were shielded from the storm in the Jesuit Residence. Suddenly, there was a thunderous roar above us. Then we saw sections of our roof lifted, twisted, tortured by the wind, torn from their trusses, blown away. We'd thought we were veterans of typhoons; we'd believed we had enough tricks up our sleeves to outsmart the wind. But we were wrong. Nobody expected anything like this. Nobody expected this wind to split the heavy mahogany church doors and blow them away; nobody thought it would knock down the proud glass curtain wall of the O'Brien library. All prayed it would spare the sacred stained-glass panes of Penera's Windows of the King. It didn't. In the high school, Reming bit the roof off the northeastern corner of the main building; in the College, she blew the entire roof off the Santos building. l couldn't believe the heavy air-conditioners punched one to two meters inwards from their wall casements onto the Computer lab floor! How Gould wind play with such heavy weights? Reming was heartless with our beautiful trees; she decimated carefully planted trees in the high school Campus; in the College Campus, she even downed the venerable old acasia tree near the SMEDI Pavillon. We are trying to save this tree, to trim it and pull it back to its Standing position; but there is no redemption for the younger trees that were twisted at the root and strangled by the wind.

We lost much. But others lost more. At the Universidad de Sta. Isabel, Sr. Sony Asuncion estimated her damage at 14 million pesos; at Aquinas University, Fr. Ramonclaro Mendez estimated his at 30 million. Neither Aquinas nor St, Agnes shall be able to re-open for classes till next January; Hope Christian will probably not be able to re-open till next year. Meanwhile, the homes of 2980 families in Naga were totally destroyed; 5775 were damaged. Many of there were from the Ateneo community.

At least Naga lost no lives. Albay lost more than a thousand. They were victims not only of the wrath of the storm but of the caprice of the mud. Mud erased the roadwork, and made approaching Legazpi a nightmare. Mud flowed down from Mayon and covered whole barangays. Mud buried the steeple of the old Cagsawa Church. I'd always wondered how mud could bury a church-. Now I knew. With the lives and fortunes of countless people.

The loss and suffering of so many people have moved mang to respond. You may haue been among them. You may have given until giving hurt. Thank you. That must be parallel to what happened to us in Jesus. The Father responded to our loss and suffering. He sent His Son. They wrapped him in swaddling clothes and laid him in a manger. He was a manifestation of giving in Love until giving hurt. But his giving was our redemption, our hope and our joy.

A blessed Christmas to you all!

Fr. Joel Tabora, S.J.






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Kristong Hari Haus

Kristong Hari Mitarbeiter

Montalban
Reisebericht zu den
Hilfsprojekten von Pater Joel


Mabuhay! – Herzlich Willkommen!
So wurden wir empfangen, als wir im November für zwei Wochen die Philippinen besuchten, um die Hilfsprojekte von Pater Joel und seiner Kristong Hari Organisation einmal vor Ort kennenzulernen. Seit über 20 Jahren unterstützt die Pfarrei St. Ulrich diese Projekte mit privaten Spendengeldern und Erlösen aus den Aktionen Fastenessen, Eine-Welt-Laden, Ostereier- und Kartenverkauf.
Verwendet wir das Geld vor allem für Stipendien, die an Kinder aus sehr armen Familien vergeben werden, um ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen, aber auch für den Bau von Kirchen, für Ernährungsprogramme, den Kauf von Ländereien, damit armen Familien ein Platz zum Leben gegeben werden kann, und vieles mehr.
In Manila und Naga kümmern sich insgesamt ca. 15 Mitarbeiter von Krinstong Hari um die Organisation dieser Aufgaben. Sie waren es auch, die sich zwei Wochen lang herzlichst und aufopferungsvoll um unser Wohlergehen gesorgt haben. So konnten wir viele Eindrücke sammeln, die uns als normalen Reisenden wohl verborgen geblieben wären, und besuchten Plätze, an die es sonst keinen Touristen verschlägt. Stets wurden wir als „die Freunde von Pater Joel“ vorgestellt und sogleich mit offenen Armen empfangen.
Die Armut und Lebensumstände in diesem Land waren für uns zunächst ein unbeschreiblicher Schock. Unsere Probleme erschienen da plötzlich so klein! Dennnoch sind diese Menschen immer guter Laune, offen und hilfsbereit. Wir haben so viel Dankbarkeit dafür erfahren dürfen, dass es in Unterschleißheim Menschen gibt, die nicht nur an sich selbst denken, sondern durch ihre Spenden und ihr Engagement anderen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Wir durften erleben, dass unsere Aktionen wirklich etwas bewegen können, und das macht Mut, weiterzumachen!
Gerne möchten wir den Dank, den wir erleben durften, an die Pfarrgemeinde St. Ulrich weitergeben.

Andrea Baumgartner
Stefan Pittner
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